20121007

außerirdische Symmetrie

Wie der [außerirdische] Ankömmling auch aussehen mag, sein Äußeres muss der bilateralen Symmetrie entsprechen, denn auf jedem Planeten muss ein Lebewesen eine bevorzugte Bewegungsrichtung haben und auf jedem Planeten wirkt die Schwerkraft. Der Außerirdische kann einem märchenhaften Dachen ähneln, aber er kann nicht das Fabelwesen aus dem Märchen "Doktor Aibolit" sein. Nur ein Auge auf der linken und ein Ohr auf der rechten Seite sind ebenfalls unmöglich, auch muss die Anzahl der rechten und linken Gliedmaßen gleich sein. Die Symmetrieanforderungen beschränken die Zahl der Möglichen Varianten der Gestalt solcher Wesen sehr stark. Und obwohl wir nicht sagen können, wie sie tatsächlich aussehen, wissen wir doch mit Bestimmtheit, wie sie nicht aussehen können [...] Die Symmetrie beschränkt die Vielfalt der Strukturen, die in der Natur existieren können. 

L. Tarassow, Symmetrie, Symmetrie!, Moskau 1982, S. 65


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